• Lüftung

Moderne Lüftungssysteme sorgen nicht nur für gesunde Atemluft und helfen, Schimmelbildung zu vermeiden. Sie leisten auch einen riesigen Beitrag zum Sparen. Denn bis zu 90 % der durch das konventionelle Fensterlüften verloren gegangenen Energie halten diese Systeme zudem zurück und führen sie dem Heizkreislauf erneut zu. Sprechen Sie uns an damit Sie Ihr Geld nicht zum Fenster hinaus heizen.

Braucht man eine Lüftungsanlage?

Die zunehmende Dichtigkeit von Neubauten und auch insbesondere von sanierten Wohngebäuden macht einen ständigen Luftwechsel notwendig, um beispielsweise Schimmelpilze und Gebäudeschäden zu vermeiden.

Aber als alleinige Lüftungsmaßnahme ist die Fensterlüftung schwierig umsetzbar. Denn zur Sicherstellung eines energiesparenden und hygienischen Mindestluftwechsels müsste vier bis sechs Mal täglich für ca. 5 Minuten gelüftet werde. Dies bei abgestellter Heizung und mit vollständig geöffneten Fenstern – also nahezu unmöglich.

Systeme zur kontrollierten Wohnungslüftung sorgen zuverlässig für die notwendige Frischluft und können darüber hinaus auch besonders energieeffizient für Heizung und Warmwasser sorgen.

Warum ist Lüften so wichtig?

Moderne Häuser sind durch sinnvollen Wärmeschutz heute so abgedichtet, dass kaum noch Energie verloren geht. Besonders Niedrigenergiehäuser werden mit einer dichten Gebäudehülle versehen, um vor allem Wärmeverluste zu vermeiden. Ein natürlicher Luftaustausch kann deshalb nicht mehr stattfinden und macht eine kontrollierte Wohnraumlüftung unverzichtbar.

Aber auch im Wohnungsbestand ist Lüftung ein Thema. Denn aufgrund von nachträglich durchgeführten Wärmedämm-Maßnahmen ist eine ausreichende Versorgung mit Außenluft beispielsweise über Fugen und Undichtheiten oft nicht mehr gegeben.

Zwischen sinnvollem Wärmeschutz und dem notwendigen Frischluftbedarf entsteht ein Interessenkonflikt, der mit Systemen zur kontrollierten Wohnungslüftung gelöst werden kann.

Welche Arten von Lüftungsanlagen gibt es?

Dezentrale Systeme:
Bei der dezentralen Wohnungslüftung werden Systeme mit und ohne Wärmerückgewinnung unterschieden:
Bei dezentralen Systemen mit Wärmerückgewinnung wird in jedem Raum, der zu belüften oder entlüften ist, ein Einzelgerät in der Außenwand installiert. Dafür gibt es Systeme mit je zwei Ventilatoren und Wärmerückgewinnung über z.B. einen Kreuz-Gegenstromwärmeaustauscher.

Bei der Auswahl geeigneter dezentraler Geräte ist ebenfalls auf möglichst geringe Schallemission und gute Reinigungs- und Wartungsmöglichkeit zu achten. Die Regelung der Einzelventilatoren sollte möglich sein, um den Luftvolumenstrom an den Bedarf anpassen zu können.

Zentrale Systeme:
Bei den zentralen Lüftungsgeräten unterscheidet man zwischen Abluftanlagen und Zu-/Abluftanlagen:
Das einfachste und kostengünstigste System der zentralen kontrollierten Wohnungslüftung ist eine Abluftanlage. Verbrauchte Luft wird aus den Ablufträumen wie Küche, Bad und WC über ein Kanalnetz abgesaugt. Gleichzeitig strömt frische Luft durch den entstehenden Unterdruck über Außenluftdurchlässe direkt in die Zulufträume (Wohn-, Kinder-, Schlafzimmer). Die Luftmenge, die den Ablufträumen entnommen wird, ist durch die Förderleistung des Ventilators festgelegt. Über einen einfachen Stufenschalter können die Bewohner den Luftdurchsatz ihrem Bedarf anpassen. Über eine kleine Wärmepumpe kann die Abluft für die Warmwasserbereitung und ggf. Heizung genutzt werden. Die Wärmequelle Abluft mit ihren relativ hohen Temperaturen ermöglicht eine sehr hohe Effizienz.

Anders als bei der Abluftanlage wird bei einer Zu-/Abluftanlage die Außenluft an zentraler Stelle angesaugt und über ein Rohrsystem in die Zulufträume verteilt. In einem Kreuz-Gegenstromwärmetauscher findet die Wärmerückgewinnung statt, die bis ca. 90 % der Abluftwärme auf die Zuluft überträgt. Um Gerät und Kanäle vor Verschmutzung zu schützen, sowie ggf. Allergiker vor Staub und Pollen zu schützen, wird die Außenluft gefiltert. Hierfür stehen verschiedene Filterqualitäten zur Verfügung. Zentrale Zu-/Abluftanlagen sorgen für einen sehr hohen Wohnkomfort.

Welche Vorteile entstehen durch kontrollierte Wohnungslüftung?

Verbesserte Raumluftqualität
Während man Kochdunst und Tabakrauch leicht wahrnimmt, den Geruch einiger Baumaterialien und Möbel als unangenehm empfindet, ist das Tückische vieler Stoffe die Tatsache, dass man sie nicht riecht. Hinzu kommt, dass, je länger man in einem Raum verweilt, die Nase scheinbar unempfindlich wird. Durch die entsprechende Planung der Lüftungsanlagen mit der Zuweisung von Zu- und Abluftbereichen wird Geruchsbelastung dort bekämpft, wo sie entsteht; in der Küche zum Beispiel.

Verringerung schädlicher Emissionen
Nachweislich verursacht mangelnde Luftqualität Ermüdungserscheinungen, Leistungsabfall und Unwohlsein. Schadstoffe im Innenraum wie Formaldehyde, Löse- und Holzschutzmittel oder Pilzsporen, Bakterien und Milben können regelrecht krank machen. Diffuse Kopf- und Gelenkschmerzen, geschwollene oder trockenen Augen und ständige Antriebsschwäche sind nicht selten auf schlechte Raumluft zurückzuführen. Die Belastung lässt sich reduzieren, indem man die als belastend bekannten Stoffe meidet und ein geeignetes Lüftungssystem nutzt, das für den notwendigen Austausch sorgt.

Erhöhung des Lebenskomforts
Gerade Allergiker und Heuschnupfen-Geplagte schätzen die Reduzierung der Pollen durch die Filterung der Außenluft mit einem geeigneten Lüftungssystem. Der Pollenflug lässt sich zwar nicht ganz verhindern, aber je nach Filter wird er immerhin bis zu 95 % reduziert. Eine Lüftungsanlage trägt auch zur Eindämmung der Vermehrung von Hausstaubmilben bei. Immerhin gehören Milben zu den häufigsten Allergieauslösern im Innenraum.

Erhalt der Bausubstanz
Feuchteschäden an Bauwerken sind oft nicht nur auf Baumängel, sondern häufig auf mangelnde Lüftung zurückzuführen. Gerade eine Luftfeuchtigkeit ab 65 % ist der richtige Nährboden für Schimmelpilz, der die Bausubstanz ernsthaft gefährdet. In einem 4-Personen-Haushalt können pro Tag leicht 10 bis 15 kg Wasserdampf entstehen, die sich in der Raumluft anreichert und bei fehlendem Abtransport an kühlen Außenflächen kondensiert. Permanente Frischluftzufuhr und kontinuierlicher Luftaustausch regulieren den Feuchtegehalt der Luft und verhindern Schimmelbefall.

Reduzierung des Energieverbrauchs
Während verbesserte Wärmedämmung bei den Wänden, Fenstern und Türen den Energieverbrauch reduziert, werden bei der klassischen Fensterlüftung über 50 % der Heizenergie (bei modernen Gebäuden) zum Fenster hinausgelüftet. Nur in Kombination mit geeigneten Lüftungskonzepten können effektive Einsparungen erreicht werden. Den wirksamsten Energiespareffekt erreicht man mit Geräten und Systemen, die mit Wärmerückgewinnung arbeiten.

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